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Grösste Arbeitgeber in Zürich: die Zahlen für 2025

Die Antwort vorweg

Der grösste Arbeitgeber im Kanton Zürich ist der Kanton selbst: Ende 2025 zählte seine Verwaltung 41’937 Anstellungen, über das Jahr gerechnet gut 30’000 Vollzeitstellen, fast zwei Drittel der Anstellungen an Schulen. Danach folgt die Stadt Zürich mit 34’736 Mitarbeitenden. Erst dann kommen die ETH, das Universitätsspital und die Universität mit je über 10’000 Menschen.

Wer nach den grössten Arbeitgebern in Zürich sucht, findet meist Listen, die etwas anderes messen: den Umsatz, die Zahl der Angestellten weltweit oder die Beliebtheit als Arbeitgeber. Ein Konzern mit Sitz in Zürich und Zehntausenden Angestellten in aller Welt kann dort ganz oben stehen, auch wenn in Zürich nur ein kleiner Teil davon arbeitet. Wir haben deshalb nur Zahlen genommen, die zeigen, wie viele Menschen ein Arbeitgeber in Zürich beschäftigt, jeweils aus seinem eigenen Bericht für 2025 oder aus amtlichen Daten. Am Ende zeigen wir, wer im Oktober 2026 bei uns die meisten Stellen ausschrieb.

Die grössten Arbeitgeber in Zürich nach Personal

Unter den Arbeitgebern, für die wir eine eigene Zürcher Zahl für 2025 gefunden haben, kommen neun auf über 3’000 Vollzeitstellen, und alle neun gehören der öffentlichen Hand: Verwaltungen, Spitäler, Hochschulen, die Kantonalbank und die SBB. An der Spitze stehen mit grossem Abstand der Kanton und die Stadt Zürich, danach drei Hochschul- und Spitalbetriebe mit je rund 8’000 bis 11’000 Vollzeitstellen.

Vollzeitstellen 2025: Kantonale Verwaltung 30262, Stadt Zürich 25400, ETH Zürich 10775, Universitätsspital 8034, Universität 7882, Zürcher Kantonalbank 5809, SBB im Kanton 5805, Stadt Winterthur 3817, Kantonsspital Winterthur 3109
Die grössten Arbeitgeber, die eine eigene Zahl für Zürich veröffentlichen, nach Vollzeitstellen 2025, mit der Zahl der Köpfe, wo sie genannt wird. Quellen: Geschäfts- und Jahresberichte 2025, Personalamt Kanton Zürich, offene Daten der SBB.

Die Grafik vergleicht Vollzeitstellen, weil fast jeder Arbeitgeber diese Zahl nennt. Die Zahl der Köpfe liegt immer höher, denn viele arbeiten Teilzeit. Beim Universitätsspital Zürich sind es 8’034 Vollzeitstellen, aber 10’857 Mitarbeitende. Wer Ranglisten vergleicht, sollte deshalb immer zuerst fragen, was gezählt wurde.

Drei Einträge brauchen einen Hinweis. Die ETH Zürich gehört dem Bund, nicht dem Kanton, und zählt ihre ganze Belegschaft zusammen: 10’775 Vollzeitstellen am Jahresende. Die Zürcher Kantonalbank meldet die Zahl für ihren ganzen Konzern. Und die SBB veröffentlicht in offenen Daten, wie viele Vollzeitstellen sie in jedem Kanton hat. Für Zürich waren es 2025 rund 5’805, mehr gibt es nur im Kanton Bern mit rund 8’069.

Dass der Kanton ganz oben steht, sagt er auch selbst. Wie er zählt, ist allerdings eine eigene Geschichte.

Der Kanton: 41’937 Anstellungen, aber weniger Menschen

Der Kanton Zürich nennt sich auf der Seite seines Personalamts den grössten Arbeitgeber des Kantons. Die genaue Zahl steht in der Personal- und Lohnstatistik 2025: 41’937 Anstellungen am 31. Dezember 2025.

Ausschnitt der Seite des Personalamts Kanton Zürich mit dem Satz, die kantonale Verwaltung weise über 41000 Anstellungen aus und sei der grösste Arbeitgeber des Kantons, und einer Grafik der Anstellungen nach Direktion von 2021 bis 2025
Der Kanton nennt sich selbst den grössten Arbeitgeber: über 41’000 Anstellungen, davon über 25’000 von Lehrpersonen. Quelle: zh.ch, gelesen am 17. Oktober 2026.

Eine Anstellung ist aber nicht dasselbe wie ein Mensch. Wer zwei Anstellungen beim Kanton hat, zählt doppelt. Wie viele Personen es genau sind, veröffentlicht der Kanton nicht. In Vollzeitstellen über das ganze Jahr gerechnet, Lernende und Praktikanten eingeschlossen, kommt er auf 30’262. In der Zahl der Anstellungen fehlen Lernende, Praktikantinnen und Praktikanten dagegen ganz.

Den grössten Teil machen die Schulen aus. Allein die Volksschulen stellen 20’432 Anstellungen, die Mittelschulen 3’617, die Berufsbildung 2’943. Das hat einen einfachen Grund: Laut Personalamt sind sämtliche Lehrpersonen kantonal angestellt, auch jene der Volksschule, die in einem Schulhaus der Gemeinde unterrichten. Die Gemeinden zahlen aber 80 Prozent der Lohn- und Lohnnebenkosten der Volksschullehrpersonen, so steht es in Paragraf 61 des Volksschulgesetzes. Eine Lehrerin in Uster zählt also beim Kanton mit, nicht bei der Gemeinde.

Neben den Schulen ist die Kantonspolizei der grösste Block mit 4’202 Anstellungen. Ebenfalls zur Verwaltung gehören die Staatsanwaltschaft, der Justizvollzug, das Steueramt und das Tiefbauamt. Nicht darin enthalten sind dagegen einige der bekanntesten Namen des Kantons.

Diagramm: 41937 Anstellungen des Kantons nach Direktion, Bildungsdirektion 28735, Sicherheitsdirektion 5372, separat gezählt: Universitätsspital 10857, Universität 10323, Kantonalbank 6655, Kantonsspital Winterthur 4115, ZHAW 3729
Was in den 41’937 Anstellungen des Kantons steckt und welche kantonalen Betriebe ihr Personal selbst zählen. Quellen: Personalamt Kanton Zürich, Berichte 2025 von USZ, UZH, ZKB, KSW und ZHAW.

Die Statistik des Personalamts umfasst nur die sieben Direktionen und die Staatskanzlei. Das Universitätsspital, die Universität, das Kantonsspital Winterthur, die ZHAW und die Zürcher Kantonalbank führen ihr Personal selbst und berichten separat. Zusammen beschäftigen diese fünf Betriebe weitere 35’679 Menschen. Wer beim Kanton arbeiten will, sucht deshalb nicht nur bei der Verwaltung, sondern auch bei diesen Betrieben. Der zweite grosse öffentliche Arbeitgeber zählt anders, nämlich in Köpfen.

Die Stadt Zürich: 34’736 Mitarbeitende

Die Stadt Zürich beschäftigte Ende 2025 genau 34’736 Personen, so steht es im Geschäftsbericht 2025 des Stadtrats. Im Jahresmittel entsprach das 25’400 Vollzeitstellen. Dazu kamen 1’402 Lernende. Ende 2021 waren es noch 30’171 Mitarbeitende. Ganz gleich gezählt ist das nicht: Die leitenden Ärztinnen und Ärzte des Stadtspitals zählt die Stadt erst seit 2023 mit.

Die Stadt zählt Menschen, nicht Anstellungen. Auch in Vollzeitstellen bleibt sie mit 25’400 hinter dem Kanton mit 30’262. Wo die städtischen Mitarbeitenden arbeiten, zeigt Statistik Stadt Zürich nach Departementen. Das grösste ist das Schul- und Sportdepartement mit 11’371 Personen. Danach folgen das Gesundheits- und Umweltdepartement mit 7’956, zu dem das Stadtspital Zürich gehört, und das Departement der Industriellen Betriebe mit 4’544. Im Sicherheitsdepartement arbeiten 3’102 Personen.

Für Sie als Bewerberin oder Bewerber zeigt das vor allem eines: Die Stadt sucht in sehr verschiedenen Berufen, von der Pflege bis zur Technik. Auf unserer Plattform war sie am 17. Oktober 2026 der Arbeitgeber mit den meisten Inseraten in der Stadt, dazu unten mehr. Zuerst aber zu den Betrieben, die ähnlich gross sind wie ein ganzes Departement.

Spitäler und Hochschulen: je rund 10’000 Menschen

Hinter Kanton und Stadt liegen drei Betriebe fast gleichauf: die ETH, das Universitätsspital und die Universität Zürich. Jeder beschäftigt über 10’000 Menschen, mehr als jede Firma, für die wir eine Zürcher Zahl gefunden haben.

Das Universitätsspital (USZ) zählte Ende 2025 10’857 Mitarbeitende, 7,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zwei Drittel arbeiten im Kerngeschäft: 4’004 Pflegende, 1’993 Ärztinnen und Ärzte und 1’251 Mitarbeitende in medizinisch-technischen und therapeutischen Berufen. Die Universität Zürich nennt in ihrem Jahresbericht 10’323 Mitarbeitende mit 7’882 Vollzeitstellen. Mehr als die Hälfte davon gehört zum sogenannten Mittelbau: 1’600 Doktorierende, rund 2’800 weitere Stellen für den wissenschaftlichen Nachwuchs und 1’575 wissenschaftliche Mitarbeitende.

Im zweiten Glied folgen das Kantonsspital Winterthur mit 4’115 Mitarbeitenden und die ZHAW mit 3’729. Die Stadt Winterthur hatte Ende 2025 laut ihrem Personalcontrolling rund 3’817 Vollzeitstellen. Wer im Gesundheitswesen arbeitet, hat in Zürich also gleich mehrere sehr grosse öffentliche Arbeitgeber zur Auswahl, dazu private Kliniken, die wir weiter unten bei den Inseraten wiedersehen.

Wo bleiben UBS, Google und die anderen Firmen?

Die grossen privaten Arbeitgeber fehlen in der Rangliste nicht, weil sie klein wären, sondern weil sie keine Zahl für Zürich veröffentlichen. Die UBS etwa beschäftigte Ende 2025 laut eigener Übersicht 105’236 Mitarbeitende, 33 Prozent davon in der Schweiz. Wie viele in Zürich arbeiten, steht dort nicht. Eine Zahl daraus abzuleiten, wäre geraten, und das tun wir nicht.

Ähnlich ist es bei Google. Die Standortförderung Greater Zurich Area nennt auf ihrer Seite zu Google rund 5’000 Mitarbeitende aus 85 Nationen in Zürich, ohne Datum. Eine geprüfte Zahl für 2025 haben wir nicht gefunden. Auch für die Migros Zürich und die Swiss fanden wir keinen aktuellen, öffentlichen Wert, der nur Zürich zählt.

Ein Sonderfall ist der Flughafen. Laut dem Integrierten Bericht 2025 der Flughafen Zürich AG arbeiten dort über 300 Unternehmen mit zusammen rund 35’000 Arbeitsplätzen. Das sind etwa so viele wie bei der ganzen Stadtverwaltung, aber es ist kein einzelner Arbeitgeber. Die Flughafen Zürich AG selbst hatte 2025 in Zürich 1’984 Mitarbeitende, ohne Lernende und Praktikanten. Die übrigen arbeiten bei den anderen Firmen am Standort, von den Fluggesellschaften bis zu den Läden.

Wie gross sind die Grossen am ganzen Markt?

Kleiner, als die Zahlen vermuten lassen. Das Bundesamt für Statistik zählte im Kanton Zürich 2023 insgesamt 1’141’903 Beschäftigte mit zusammen 875’865 Vollzeitstellen. Allein in der Stadt Zürich arbeiteten laut Statistik Stadt Zürich 545’938 Menschen. Die neun Arbeitgeber aus unserer Grafik kommen zusammen auf rund 100’000 Vollzeitstellen. Das ist etwa jede neunte Vollzeitstelle im Kanton, wenn man die Zahlen von 2025 neben jene von 2023 legt.

Grossunternehmen spielen trotzdem eine wichtige Rolle. Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden machen laut dem Wirtschaftsmonitoring des Kantons weniger als ein Prozent der Zürcher Unternehmen aus, stellen aber 39 Prozent der Arbeitsplätze. Umgekehrt haben 88 Prozent der rund 112’500 Zürcher Unternehmen weniger als zehn Beschäftigte. Die meisten Stellen im Kanton liegen also weder beim Kanton noch bei der Stadt, sondern bei Tausenden von kleinen und mittleren Firmen.

Für die Stellensuche ist das eine gute Nachricht. Wer bei den ganz Grossen nicht unterkommt, hat noch den grössten Teil des Marktes vor sich. Welche Arbeitgeber aktiv suchen, sehen wir an unseren eigenen Inseraten.

Wer bei uns die meisten Stellen ausschreibt

Unsere Inserate zeigen nicht, wie gross ein Arbeitgeber ist, sondern wer sucht. Die folgende Tabelle zählt die offenen Stellen auf unserer Plattform mit Arbeitsort Stadt Zürich, Stand 17. Oktober 2026. Personalvermittler und Temporärbüros haben wir weggelassen, weil Sie dort nicht beim Inserenten selbst arbeiten. Wo ein Arbeitgeber unter mehreren Namen inseriert, haben wir die Zahlen zusammengezählt.

Arbeitgeber Offene Stellen bei uns
Stadt Zürich 408, dazu 44 der Gesundheitszentren für das Alter
Klinik Hirslanden 287
Securitas 255, unter drei Namen
Kanton Zürich 244, unter zwei Namen
Universitätsspital Zürich 208
Zurich Versicherung 127, unter zwei Namen
Klinik im Park 120
Universität Zürich 111
Migros Zürich 71
Google 63
Swisscom 58, unter zwei Namen
Zürcher Kantonalbank 51
ETH Zürich 38

Zwei Dinge fallen auf. Erstens decken sich die grossen öffentlichen Arbeitgeber mit unserer Liste: Stadt, Kanton, Universitätsspital und Universität sind hier wie in der Rangliste nach Personal weit vorne. Zweitens suchen Spitäler und Kliniken besonders viel. Zusammen mit der Schulthess Klinik, dem Kinderspital und der Psychiatrischen Universitätsklinik kommen die Spitäler und Kliniken in unserer Liste auf über 700 offene Stellen. Die Zahlen ändern sich jeden Tag, denn Inserate laufen ab und neue kommen dazu. Sie zeigen eine Momentaufnahme, keine Marktstatistik.

Was das für Ihre Bewerbung heisst

Bei grossen Arbeitgebern lohnt es sich, das Haus zu kennen, bevor Sie sich bewerben. Beim Kanton und bei der Stadt richtet sich der Lohn nach einem festen Lohnsystem, und Teilzeit ist dort eher die Regel als die Ausnahme. Bei Spitälern und Hochschulen zählt oft, in welchem Bereich Sie landen, denn ein Haus mit 10’000 Menschen besteht aus vielen kleinen Teams mit eigenen Chefs. Prüfen Sie bei jeder Ausschreibung, ob sie vom Arbeitgeber selbst kommt oder von einem Vermittler, und wer im Inserat als Ansprechperson steht.

Ein guter Weg ist, beim Arbeitgeber zu beginnen statt bei der einzelnen Stelle. Auf den Seiten der Arbeitgeber in der Tabelle sehen Sie alle offenen Stellen eines Hauses auf einen Blick. Wenn Sie wissen wollen, ob ein Lohnangebot zur Branche passt, finden Sie die amtlichen Medianlöhne nach Branche in unserem Beitrag zu den Löhnen in Zürich. Und wenn Sie in der Pflege, der Medizin oder einem Spitalberuf arbeiten, finden Sie alle offenen Stellen der Branche gesammelt unter Gesundheitswesen.

Die nächsten Zahlen kommen im Frühling 2027, wenn Kanton, Stadt, Spitäler und Hochschulen ihre Berichte für 2026 veröffentlichen. Wir passen diese Rangliste dann an.

Häufige Fragen

Zählen Personalvermittler zu den grössten Arbeitgebern?
In dieser Rangliste nicht. Temporärbüros und Personalvermittler schreiben viele Stellen aus, die eigentliche Arbeit leisten Sie aber bei einer Kundenfirma. In unserer Liste der aktiven Arbeitgeber haben wir sie deshalb weggelassen, obwohl einige von ihnen mehr Inserate haben als jede Klinik.
Wo erfahre ich, wie viele Leute eine Firma in Zürich beschäftigt?
Am verlässlichsten im Geschäfts- oder Nachhaltigkeitsbericht der Firma, meist im Kapitel Personal oder Mitarbeitende. Achten Sie dort auf drei Dinge: ob Köpfe oder Vollzeitstellen gezählt werden, welcher Stichtag gilt und ob die Zahl für die Gruppe, die Schweiz oder einen Standort gilt. Die amtliche Statistik des Bundes nennt keine einzelnen Firmen.
Kann man beim Kanton oder bei der Stadt Zürich Teilzeit arbeiten?
Ja, und das ist dort sogar die Regel. Beim Kanton waren Ende 2025 rund 64 Prozent aller Anstellungen Teilzeit, also unter 90 Prozent Pensum. Bei der Stadt Zürich lagen 22’328 von 37’604 Anstellungen unter 90 Prozent, knapp sechs von zehn.
Bilden die grossen Arbeitgeber in Zürich auch Lernende aus?
Ja, in grosser Zahl. Die Stadt Zürich zählte Ende 2025 1’402 Lernende, die Zürcher Kantonalbank nennt 427 Ausbildungsplätze. Das Universitätsspital bezeichnet sich als grössten Ausbildungsbetrieb im Kanton, mit 641 Personen in einer Lehre oder einer Ausbildung in Pflege an einer Höheren Fachschule oder Fachhochschule.

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