Lohn in Zürich: Medianlohn nach Branche, Stand 2024

Kurz gesagt
Wer in der Stadt Zürich arbeitet, verdient im Median 8’508 Franken brutto im Monat, auf eine Vollzeitstelle mit 40 Stunden gerechnet. Im ganzen Kanton sind es 7’502 Franken, in der Schweiz 7’024. Die Zahlen stammen aus der Lohnstrukturerhebung 2024 des Bundes, der neuesten amtlichen Auswertung. Median heisst: Die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger.
Hinter diesen Zahlen liegen grosse Unterschiede. Im Kanton liegt der Medianlohn in der Gastronomie bei 4’859 Franken, in der Informatik bei 11’110. Wir zeigen, was die Zahlen genau messen, wie weit die Löhne innerhalb einer Branche auseinanderliegen und wie Sie ein eigenes Angebot daneben legen. Alle Werte stammen vom Bundesamt für Statistik (BFS), vom Statistischen Amt des Kantons Zürich und von Statistik Stadt Zürich.
Wie viel verdient man in Zürich?
Es gibt drei amtliche Zahlen, und welche für Sie gilt, hängt davon ab, wo Sie arbeiten. Die bekannteste, 7’024 Franken, ist der Medianlohn der ganzen Schweiz, den das BFS im November 2025 veröffentlicht hat. Wer daneben 6’788 Franken liest, hat den Wert der vorherigen Erhebung für 2022 vor sich.
Die Zahlen stammen aus der Lohnstrukturerhebung, kurz LSE. Das BFS befragt dafür alle zwei Jahre Unternehmen, für 2024 rund 34’000 Firmen mit 2,9 Millionen Angestellten. Neben der Schweiz wertet es sieben Grossregionen aus. Die Grossregion Zürich besteht nur aus dem Kanton Zürich, ihr Median liegt bei 7’502 Franken, wie die Tabelle des BFS zeigt. Das ist der höchste Wert aller Regionen. Das Tessin liegt mit 5’708 Franken am tiefsten.
Warum Zürich so weit vorne liegt, hat das Statistische Amt des Kantons im Juni 2026 untersucht. In allen übrigen Kantonen zusammen liegt der Median rund 600 Franken oder neun Prozent tiefer. Etwa 45 Prozent dieses Abstands erklärt das Amt mit der Struktur: Zürich hat mehr Stellen in Banken, Informatik und Beratung, mehr grosse Firmen und weniger Industrie und Bau. Die übrigen 55 Prozent erklärt das Modell nicht. Dahinter können regionale Faktoren stecken, die nicht gemessen werden, oder schlicht, dass Zürcher Firmen für vergleichbare Arbeit mehr zahlen. Im unteren und mittleren Lohnbereich deutet die Auswertung auf Letzteres hin.
Für die Stadt wertet Statistik Stadt Zürich dieselbe Erhebung selbst aus. Gezählt werden alle, die in einem Betrieb auf Stadtgebiet arbeiten, egal wo sie wohnen. Ihr Median lag 2024 bei 8’508 Franken.

Wenn Sie in der Stadt eine Stelle suchen, ist also 8’508 Franken die passende Vergleichszahl, für Winterthur oder Uster eher der Kantonswert. Bevor Sie damit rechnen, lohnt sich aber ein Blick darauf, was hinter dem Wort Median steckt.
Median oder Durchschnitt: was die Zahl misst
Der Median ist der Lohn in der Mitte. Stellt man alle Vollzeitlöhne der Reihe nach auf, verdient die eine Hälfte mehr und die andere weniger. Der Durchschnitt ist etwas anderes: die Summe aller Löhne, geteilt durch die Zahl der Angestellten. Das BFS schreibt in seiner Mitteilung ausdrücklich, dass man die beiden nicht verwechseln soll. Trotzdem stehen manche Seiten unter dem Titel «Durchschnittslohn» und nennen dann einen Median.
In Zürich ist der Unterschied keine Spitzfindigkeit, weil die Löhne nach oben weit auseinandergehen. Im Kanton verdienen die untersten zehn Prozent weniger als 4’761 Franken, die obersten zehn Prozent mehr als 13’970. Vom Median bis zur unteren Grenze sind es 2’741 Franken, bis zur oberen 6’468. Sehr hohe Löhne ziehen einen Durchschnitt nach oben, den Median verschieben sie kaum. Deshalb beschreibt der Median besser, was eine typische Person verdient.
Dazu kommt, dass die Zahl «standardisiert» ist. Das BFS nimmt den Lohn vom Oktober 2024 und rechnet ihn auf 40 Stunden pro Woche und 4⅓ Wochen pro Monat um. Darin enthalten sind:
- die Beiträge der Angestellten an die Sozialversicherungen (der Lohn ist also brutto)
- ein Zwölftel des 13. Monatslohns
- ein Zwölftel der jährlichen Boni
- Zulagen für Schicht-, Nacht- und Sonntagsarbeit
Nicht enthalten sind Familien- und Kinderzulagen. Laut dem methodischen Anhang des BFS erfasst die Erhebung Angestellte in Industrie und Dienstleistungen, im privaten wie im öffentlichen Sektor. Landwirtschaft und Selbständige zählen nicht mit. Die Zahl entspricht also nicht dem Betrag auf Ihrer Lohnabrechnung. Sie ist dafür gemacht, Stellen miteinander zu vergleichen, und beim Vergleichen fällt zuerst die Branche auf.
Löhne in Zürich nach Branche
Zwischen den Branchen liegen die Löhne weit auseinander. Im Kanton reicht der Median von 4’859 Franken in der Gastronomie bis 11’754 Franken in der Unternehmensführung und -beratung. Die Stadt zeigt dasselbe Bild: Finanz- und Versicherungsdienstleistungen kommen dort auf 11’601 Franken, Information und Kommunikation auf 10’905, das Gastgewerbe auf 4’929.

Für eine Lohnverhandlung ist die dunkle Fläche fast wichtiger als der Punkt. Sie zeigt die mittlere Hälfte: Ein Viertel der Angestellten verdient weniger als ihr linkes Ende, ein Viertel mehr als ihr rechtes. Wo Sie in dieser Fläche landen, hängt von Erfahrung, Funktion und Firma ab. Das Statistische Amt des Kantons stellt die gleichen Werte für die grossen Wirtschaftsabschnitte auf seiner Seite zu Struktur und Löhnen dar.
Informatik
In den Informatik-Dienstleistungen liegt der Median im Kanton bei 11’110 Franken, die mittlere Hälfte reicht von 8’551 bis 16’988. Keine Branche in unserer Grafik streut so stark: Die obersten zehn Prozent verdienen mehr als 28’614 Franken im Monat. Nach Beruf getrennt zeigt die BFS-Tabelle zu Berufsgruppen den Unterschied zwischen Entwicklung und Betrieb. Fachleute der Informations- und Kommunikationstechnologie, zu denen Softwareentwicklerinnen gehören, kommen auf 10’732 Franken. Informations- und Kommunikationstechniker, etwa im Support oder Betrieb, auf 8’282. Wer jünger als 30 ist, liegt in der ersten Gruppe bei 7’791 Franken. Offene Stellen im Betrieb finden Sie unter IT-Betrieb.
Finanz und Versicherung
Bei den Finanzdienstleistungen liegt der Median bei 11’414 Franken (mittlere Hälfte 8’651 bis 15’599), bei den Versicherungen bei 9’658. Hier spielen Boni eine grosse Rolle. Schweizweit bekam das obere Kader der Banken 2024 im Durchschnitt 147’796 Franken Bonus, Angestellte ohne Führungsfunktion über alle Branchen hinweg 4’601 Franken. Weil die Statistik einen Zwölftel des Bonus einrechnet, steckt er in den Medianwerten schon drin.
Gesundheit
Im Gesundheitswesen liegt der Median bei 7’614 Franken, also knapp über dem Wert aller Branchen. Die mittlere Hälfte reicht von 6’248 bis 9’339. In Heimen sind es 6’388 Franken, im übrigen Sozialwesen 6’866. Nach Beruf getrennt kommen Spezialistinnen und Spezialisten in Gesundheitsberufen auf 8’545 Franken, Assistenzberufe im Gesundheitswesen auf 6’451. Seit der Erhebung haben sich die Löhne hier kaum bewegt: Laut Lohnindex stiegen sie im Gesundheits- und Sozialwesen 2025 schweizweit nur um 0,4 Prozent.
Bau und Handwerk
Im Hochbau liegt der Median bei 7’180 Franken, im Ausbaugewerbe bei 6’869. Nach Beruf verdienen Bau- und Ausbaufachkräfte 6’444 Franken, Elektriker und Elektroniker 6’459. Auffällig ist das untere Ende: Im Hochbau verdient nur jede zehnte Person weniger als 5’713 Franken. Über alle Branchen liegt diese Grenze bei 4’761 Franken. Dafür bleibt die Spitze tiefer: Die obersten zehn Prozent verdienen im Hochbau mehr als 11’654 Franken, bei den Finanzdienstleistungen mehr als 23’157.
Gastgewerbe und Detailhandel
In der Gastronomie liegt der Median bei 4’859 Franken, die mittlere Hälfte zwischen 4’352 und 5’799. In der Hotellerie sind es 4’948 Franken, im Detailhandel 5’253. Schweizweit gilt fast jede zweite Stelle in der Gastronomie als Tieflohnstelle, also mit weniger als 4’683 Franken für eine Vollzeitstelle. Für die Stadt Zürich hat das Bundesgericht im Mai 2026 den städtischen Mindestlohn von 23.90 Franken pro Stunde bestätigt. Er gilt aber noch nicht, ein Startdatum fehlt.
Innerhalb jeder Branche hängt Ihr Lohn dann stark von zwei Dingen ab, die Sie mitbringen.
Was Alter und Ausbildung ausmachen
Mit dem Alter steigt der Lohn, und der grosse Sprung kommt nach 30. Im Kanton liegt der Median bei Angestellten bis 29 Jahre bei 5’750 Franken, zwischen 30 und 49 Jahren bei 7’907 und ab 50 Jahren bei 8’362. Ein Berufseinstieg in Zürich bedeutet also oft einen Lohn deutlich unter den Schlagzeilen.
Noch stärker wirkt die Ausbildung. Statistik Stadt Zürich weist für 2024 diese Medianlöhne nach höchstem Abschluss aus:
| Höchster Abschluss | Median, Stadt Zürich 2024 |
|---|---|
| Universität, ETH | 11’201 Fr. |
| Fachhochschule, Pädagogische Hochschule | 10’181 Fr. |
| Höhere Berufsbildung | 9’218 Fr. |
| Maturität, Lehrerpatent | 7’457 Fr. |
| Berufslehre | 7’006 Fr. |
| Ohne abgeschlossene Berufsausbildung | 5’324 Fr. |
Bemerkenswert ist die dritte Zeile: Wer nach der Lehre eine höhere Berufsbildung abschliesst, etwa eine eidgenössische Prüfung oder eine höhere Fachschule, verdient im Median rund 1’760 Franken mehr als mit einer Maturität allein. Ein Unterschied bleibt allerdings auch bei gleichem Abschluss: der zwischen Frauen und Männern.
Frauen verdienen in Zürich deutlich weniger
Im Kanton Zürich liegt der Medianlohn der Frauen bei 6’968 Franken, jener der Männer bei 7’936. Das sind 12,2 Prozent weniger, nach unserer Rechnung mit derselben Methode, mit der das BFS für die ganze Schweiz auf 8,4 Prozent kommt. In der Stadt ist der Abstand noch grösser: 7’839 gegen 9’255 Franken, also 15,3 Prozent.
In den gut bezahlten Branchen ist die Lücke am grössten. Bei den Finanzdienstleistungen im Kanton liegt der Median der Frauen bei 9’929 Franken, jener der Männer bei 12’563. Frauen verdienen dort also rund 21 Prozent weniger. In der Informatik sind es 9’808 gegenüber 11’489 Franken. Das passt zu einem Befund des BFS für die ganze Schweiz: In Stellen mit hoher Verantwortung lagen Frauen 2024 um 14,0 Prozent zurück, in Stellen ohne Kaderfunktion um 5,2 Prozent.
Ein Teil dieser Unterschiede lässt sich mit Alter, Ausbildung, Funktion und Branche erklären, schreibt das BFS, ein Teil nicht. Für Ihre Verhandlung heisst das: Vergleichen Sie Ihr Angebot mit dem Wert für alle Angestellten der Branche, nicht nur mit dem Wert für Frauen. Sonst nehmen Sie die Lücke in Ihre eigene Forderung mit. Wie viel vom Bruttolohn am Ende auf Ihrem Konto landet, ist die nächste Frage.
Brutto, netto und der 13. Monatslohn
Alle Zahlen in diesem Artikel sind brutto. Von einem Bruttolohn gehen zuerst feste Beiträge weg. Laut der Übersicht des Bundes für 2026 sind das 5,3 Prozent für AHV, IV und Erwerbsersatz und 1,1 Prozent für die Arbeitslosenversicherung, diese bis zu einem Jahreslohn von 148’200 Franken. Bei 7’000 Franken brutto sind das zusammen 448 Franken im Monat.
Dazu kommen zwei Abzüge, die von Firma zu Firma verschieden sind. Der Beitrag an die Pensionskasse hängt von der Kasse und vom Alter ab. Das Gesetz schreibt Gutschriften von 7 Prozent (25 bis 34 Jahre) bis 18 Prozent (ab 55 Jahren) auf dem sogenannten koordinierten Lohn vor, also auf dem Teil des Jahreslohns zwischen 26’460 und 90’720 Franken. Die Firma muss mindestens die Hälfte zahlen. Die Prämie für die Versicherung gegen Unfälle in der Freizeit zahlen meist die Angestellten selbst, ihre Höhe legt jeder Versicherer fest.
Steuern zieht die Firma nur bei einem Teil der Angestellten direkt ab. Wer im Kanton Zürich keine Niederlassungsbewilligung C hat und nicht mit einer Schweizerin, einem Schweizer oder einer Person mit Ausweis C verheiratet ist, zahlt Quellensteuer direkt vom Lohn. Wer mindestens 120’000 Franken brutto im Jahr verdient, füllt zusätzlich nachträglich eine Steuererklärung aus. Alle anderen zahlen die Steuern später selbst. Die Krankenkasse zahlen Sie in der Regel ebenfalls selbst, sie wird nicht vom Lohn abgezogen.
Beim 13. Monatslohn ist die Rechnung einfach, man muss sie nur machen. 2024 bekamen schweizweit 75,9 Prozent der Angestellten einen. Weil die Statistik einen Zwölftel davon in den Monatslohn einrechnet, ist ein Angebot von 6’500 Franken mal 13 so viel wert wie 7’042 Franken mal 12. Was nach den Abzügen bleibt, muss in Zürich vor allem eines bezahlen: die Wohnung.
Was der Lohn in der Stadt wert ist
Ein Lohn in der Stadt Zürich deckt die Miete je nach Branche sehr unterschiedlich gut. Laut der Mietpreiserhebung der Stadt lag die mittlere Miete einer 3-Zimmer-Wohnung im März 2024 bei 1’578 Franken netto, also ohne Nebenkosten. Bei gemeinnützigen Vermietern wie Genossenschaften waren es 1’022 Franken, bei allen anderen 1’875. Seit 2022 sind die Mieten um sechs bis neun Prozent gestiegen.
Legt man die 1’875 Franken neben die Löhne, wird der Abstand zwischen den Branchen greifbar. Beim städtischen Medianlohn von 8’508 Franken entspricht die Miete etwa 22 Prozent des Bruttolohns. Beim Median im Gastgewerbe von 4’929 Franken sind es 38 Prozent, noch vor Nebenkosten, Abzügen und Krankenkasse. Derselbe «Zürcher Lohn» bedeutet also im Alltag sehr Verschiedenes. Umso wichtiger ist es, ein konkretes Angebot sauber einzuordnen.
So prüfen Sie ein Angebot
Damit Sie ein Angebot mit der Statistik vergleichen können, müssen Sie es auf dieselbe Basis bringen. Das geht in drei Schritten: Jahreslohn ausrechnen, durch 12 teilen und auf 40 Stunden umrechnen. Der letzte Schritt wird oft vergessen: Steht im Vertrag eine 42-Stunden-Woche, ist derselbe Monatslohn pro Stunde weniger wert als bei 40 Stunden.

Im Beispiel liegt das Angebot innerhalb der mittleren Hälfte, aber unter dem Median der Branche. Ob das fair ist, hängt von Ihrem Profil ab. Für jemanden unter 30 liegt es deutlich über dem Median dieser Altersgruppe über alle Branchen, 5’750 Franken. Mit langer Erfahrung dürfen Sie mehr erwarten: Ab 50 liegt dieser Median bei 8’362 Franken. Denken Sie auch an einen Bonus. Wenn er fest zugesagt ist, gehört ein Zwölftel davon in Schritt 2.
Wenn Sie nachverhandeln, nennen Sie die Quelle und Ihre Rechnung. Das wirkt sachlicher als ein Gefühl. Ein Satz dafür könnte so lauten:
Laut Lohnstrukturerhebung 2024 liegt der Medianlohn im Gesundheitswesen im Kanton Zürich bei 7’614 Franken für 40 Stunden. Ihr Angebot entspricht umgerechnet 7’119 Franken. Mit meiner Erfahrung sehe ich mich mindestens beim Median und schlage deshalb 7’400 Franken mal 13 vor.
Eine Rechnung braucht es noch, wenn die Stelle kein volles Pensum ist.
Teilzeit: die Statistik rechnet hoch
Die Lohnstrukturerhebung rechnet jeden Teilzeitlohn auf eine Vollzeitstelle hoch, damit sich Stellen vergleichen lassen. Eine Stelle zu 80 Prozent mit 5’600 Franken entspricht also 7’000 Franken bei 100 Prozent. Für den Vergleich mit den Zahlen in diesem Artikel teilen Sie Ihren Lohn deshalb durch Ihr Pensum, bevor Sie die drei Schritte oben machen. Was am Monatsende auf dem Konto ankommt, bleibt natürlich der Teilzeitbetrag.
Was als Nächstes kommt
Die Zahlen von 2024 sind die neuesten, die es gibt. Die nächste Lohnstrukturerhebung, mit Löhnen aus dem Jahr 2026, beginnt laut BFS im Januar 2027. Die ersten Ergebnisse der letzten Runde erschienen gut 13 Monate nach dem Stichmonat Oktober, mit neuen Zahlen ist deshalb frühestens gegen Ende 2027 zu rechnen. Bis dahin helfen die Werte oben, ein Angebot einzuordnen: Rechnen Sie es um, suchen Sie Ihre Branche und Ihr Alter, und schauen Sie, ob es eher am linken oder am rechten Ende der dunklen Fläche liegt. Die passenden offenen Stellen finden Sie dann bei uns nach Bereich, etwa im Gesundheitswesen, in Finanzen und Buchhaltung oder im Handwerk und Bau.
Häufige Fragen
- Gilt in der Stadt Zürich schon ein Mindestlohn?
- Noch nicht. Die Stimmberechtigten der Stadt haben im Juni 2023 einen Mindestlohn von 23.90 Franken brutto pro Stunde angenommen, und das Bundesgericht hat die Regeln am 12. Mai 2026 bestätigt. Wann er in Kraft tritt, ist offen. Die Stadt will das Datum mindestens sechs Monate im Voraus bekanntgeben, bis dahin gelten Ihr Vertrag und ein allfälliger Gesamtarbeitsvertrag.
- Wie stark sind die Löhne seit 2024 gestiegen?
- Schweizweit stiegen die Nominallöhne 2025 um 1,8 Prozent, bei einer Teuerung von 0,2 Prozent. Die Unterschiede zwischen den Branchen sind gross: In der öffentlichen Verwaltung waren es 3,3 Prozent, im Gesundheits- und Sozialwesen nur 0,4 Prozent. Eine eigene Zahl für Zürich gibt es dafür nicht, die Werte von 2024 sind heute also eher etwas zu tief.
- Verdienen Ausländerinnen und Ausländer in Zürich weniger?
- Im Median ja: In der Stadt Zürich lag der Medianlohn 2024 bei 8’784 Franken für Schweizerinnen und Schweizer und bei 7’878 Franken für Ausländerinnen und Ausländer. Schweizweit hängt es stark von der Stelle ab. Ohne Kaderfunktion verdienen Personen mit Ausweis B weniger als Schweizer, in Stellen mit hoher Verantwortung verdienen sie mehr.
- Zählt ein Bonus in der Lohnstatistik mit?
- Ja. Die Lohnstrukturerhebung rechnet einen Zwölftel der jährlichen Boni in den Monatslohn ein. Schweizweit bekam 2024 knapp ein Drittel der Angestellten einen Bonus, im Durchschnitt 11’967 Franken im Jahr. Vergleichen Sie ein Angebot mit Bonus deshalb immer mit dem ganzen Jahresbetrag, nicht nur mit dem Grundlohn.